Kennst du diese Projekte, bei denen irgendwann einfach der Wurm drin ist? Genau so ein Projekt habe ich selbst erlebt. Nach einem guten Start, einer langen Unterbrechung und wechselnden Ansprechpartnern wurde die Zusammenarbeit zunehmend schwierig. Fehler häuften sich, Deadlines wurden nicht eingehalten und der Druck wurde immer größer.
Klare Kommunikation schafft Klarheit
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse: Gerade wenn es stressig wird, braucht es klare Prozesse. Schriftliche Projektpläne, eindeutige Deadlines und regelmäßige Abstimmungen helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden und Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen.
Nicht jede Verantwortung ist deine
Ich habe damals versucht, Dinge aufzufangen, die eigentlich auf Kundenseite lagen. Heute trenne ich viel klarer: Was ist meine Aufgabe – und was liegt in der Verantwortung meines Gegenübers? Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, alles selbst auffangen zu müssen.
Erwartungen frühzeitig klären
Was erwartet der Kunde von mir? Was brauche ich vom Kunden? Und was müssen beide Seiten beitragen, damit das Projekt funktioniert? Diese Fragen kläre ich heute möglichst früh. Denn unausgesprochene Erwartungen führen schnell zu Frust und unnötigem Mehraufwand.
Fehler nutzen, statt Schuldige zu suchen
Auch der Umgang mit Fehlern hat einen großen Einfluss auf ein Projekt. Statt zuerst zu fragen, wer schuld ist, ist es hilfreicher zu klären: Was können wir jetzt tun – und was können wir beim nächsten Mal besser machen?
Manchmal passt es einfach nicht
Am Ende wurde das Projekt zwar erfolgreich abgeschlossen. Trotzdem habe ich daraus auch gelernt, dass nicht jede Zusammenarbeit die richtige ist. Heute achte ich stärker darauf, mit Kund:innen zu arbeiten, bei denen Erwartungen, Arbeitsweise und Werte zusammenpassen.
Die fünf wichtigsten Learnings aus dieser Folge: klare Kommunikation, Grenzen setzen, Erwartungen klären, dem eigenen Bauchgefühl vertrauen und eine konstruktive Fehlerkultur entwickeln.