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Wenn der Wurm drin ist – Wie du aus schwierigen Projekten trotzdem gestärkt hervorgehst

Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das viele von euch sicherlich schon mal erlebt haben. Was passiert, wenn bei einem Kundenauftrag so richtig der Wurm drin ist? Nichts will so richtig klappen und es fühlt sich an, als ob das ganze Projekt wie verhext ist. Ich habe das selbst vor einiger Zeit erlebt, es ist nicht nur stressig, sondern auch extrem lehrreich. Also zuerst stressig, dann lehrreich. Und genau darüber spreche ich heute.

Der Podcast kurz zusammengefasst:

Kennst du diese Projekte, bei denen irgendwann einfach der Wurm drin ist? Genau so ein Projekt habe ich selbst erlebt. Nach einem guten Start, einer langen Unterbrechung und wechselnden Ansprechpartnern wurde die Zusammenarbeit zunehmend schwierig. Fehler häuften sich, Deadlines wurden nicht eingehalten und der Druck wurde immer größer.

Klare Kommunikation schafft Klarheit

Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse: Gerade wenn es stressig wird, braucht es klare Prozesse. Schriftliche Projektpläne, eindeutige Deadlines und regelmäßige Abstimmungen helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden und Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen.

Nicht jede Verantwortung ist deine

Ich habe damals versucht, Dinge aufzufangen, die eigentlich auf Kundenseite lagen. Heute trenne ich viel klarer: Was ist meine Aufgabe – und was liegt in der Verantwortung meines Gegenübers? Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, alles selbst auffangen zu müssen.

Erwartungen frühzeitig klären

Was erwartet der Kunde von mir? Was brauche ich vom Kunden? Und was müssen beide Seiten beitragen, damit das Projekt funktioniert? Diese Fragen kläre ich heute möglichst früh. Denn unausgesprochene Erwartungen führen schnell zu Frust und unnötigem Mehraufwand.

Fehler nutzen, statt Schuldige zu suchen

Auch der Umgang mit Fehlern hat einen großen Einfluss auf ein Projekt. Statt zuerst zu fragen, wer schuld ist, ist es hilfreicher zu klären: Was können wir jetzt tun – und was können wir beim nächsten Mal besser machen?

Manchmal passt es einfach nicht

Am Ende wurde das Projekt zwar erfolgreich abgeschlossen. Trotzdem habe ich daraus auch gelernt, dass nicht jede Zusammenarbeit die richtige ist. Heute achte ich stärker darauf, mit Kund:innen zu arbeiten, bei denen Erwartungen, Arbeitsweise und Werte zusammenpassen.

Die fünf wichtigsten Learnings aus dieser Folge: klare Kommunikation, Grenzen setzen, Erwartungen klären, dem eigenen Bauchgefühl vertrauen und eine konstruktive Fehlerkultur entwickeln.



Was bedeutet Erwartungsmanagement in einem Kundenprojekt?

Erwartungsmanagement bedeutet, zu Beginn eines Projekts gemeinsam zu klären, was beide Seiten erwarten, beitragen und liefern – um spätere Missverständnisse und Enttäuschungen zu vermeiden.

Warum ist klare Kommunikation im Projekt so wichtig?

Ohne klare, schriftlich festgehaltene Absprachen entstehen leicht Missverständnisse. Ein gemeinsamer Projektplan mit klaren Deadlines sorgt dafür, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind.

Wie setze ich als Unternehmer:in sinnvolle Grenzen gegenüber Kund:innen?

Indem Sie von Anfang an klar kommunizieren, wofür Sie verantwortlich sind – und wofür nicht. Verantwortung, die beim Kunden liegt, muss nicht kompensiert werden.

Was macht eine gute Fehlerkultur im Unternehmen aus?

Eine gute Fehlerkultur stellt nicht die Schuldfrage in den Mittelpunkt, sondern die Frage, wie ein Fehler künftig vermieden werden kann. Das stärkt Vertrauen, Arbeitsklima und langfristigen Erfolg.

Wie hängt Unternehmensidentität mit erfolgreicher Kundenzusammenarbeit zusammen?

Eine klare Unternehmensidentität sorgt für stringente Kommunikation nach außen. Das zieht Kund:innen an, deren Werte und Erwartungen bereits zur eigenen Arbeitsweise passen – und erleichtert dadurch die Zusammenarbeit von Anfang an.


Der Podcast in Worten – das Transkript für alle Leser: